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  • AutorenbildClaudia

GROSSMAMIS LUSTIGE GRÄTTIMÄNNLI




Das todsichere Rezept:

1 TL Zucker | 25 g frische Backhefe (nicht Trockenhefe) | 2 TL lauwarmes Wasser  | 500 g Weissmehl, gesiebt | 120 g Butter | 1 TL Salz gestrichen | 2 EL Zucker | 2,5 dl Vollmilch | 1 Eigelb | Hagelzucker | Rosinen | ganze, geschälte Mandeln


Hefe mit 1 TL Zucker und 2 TL lauwarmen Wasser flüssig rühren. Etwas Mehl zugeben und zu einem breiigen Teigli formen. Zugedeckt ca. ½ h um das Doppelte gehen lassen.


Die Butter mit 1 TL Salz und 2 EL Zucker in der warmen Milch (ca. 40°C) zergehen lassen.


Die Milch abkühlen lassen und mit dem Mehl und der Hefe vermischen. Ca. 10 Minuten kneten und klopfen. Ca. 2 Stunden in einer Schüssel mit einem Tuch zugedeckt aufgehen lassen.


Grättimännli formen, garnieren (Für Augen können Rosinen verwendet werden und für die Nasen Mandeln), mit Eigelb bestreichen und mit Hagelzucker bestreuen.


Die Grättimännli auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und ca. 10  Minuten an die Kälte legen, dann bei 180° Grad Ober- und Unterhitze ca. 20 - 25 Minuten auf der 2. untersten Rille backen.


Wozu der Aufwand?


Kein Santiclaus ohne Grättimänner. Und der Santiclaus ist bei uns ein grosses Fest. Jährlich backen wir kiloweise dieser Köstlichkeiten nach dem Rezept von Grossmami.


Dazu gibt es Kakao, der natürlich ebenfalls nach Grossmamis Rezept gekocht wird.

Wie? Das bleibt vorerst Geheimnis.




Wie kam's zu dem Rezept?



Einer der wichtigsten Anlässe im Jahr ist bei uns der Santiclaus.

Früher kam der Santiclaus mit einem grossen Sack und einem dicken Buch zu uns nach hause und hörte sich an was die Kinder ihm so vortrugen.



Ab und zu brachte er irgend einen Tadel zur Sprache aber meistens verteilte er nur Freundlichkeiten und Süssigkeiten. Das brachte ihm viel Beliebtheit ein.


Als die Kinder grösser wurden, stellten sie fest, dass der Santiclaus jeweils wieder ging bevor die Gotte eintraf. Diese kam immer erst, wenn wir schon bei Kakao und Grättimännern sassen. Es wurden Gerüchte laut, das hinter dem Santiclaus vielleicht eine Frau steckte. Doch diese konnten nie bestätigt werden, denn da die Kinder nun gross waren kam auch der Santiclaus nicht mehr... Die Grättimänner sind geblieben ;-)



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