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  • AutorenbildClaudia

VOGELMIERE, STERNENEKRAUT, VÖGELICHRUT



Lateinischer Name

Stellaria media



Familie

Nelkengewächse (Caryophyllaceae)


Sammelzeit

Ganzjährig


Fundort in der Natur

Ackerflächen, Gärten, Wegränder, Schuttplätze


Standort für Auspflanzung im Garten

Vogelmiere breitet sich flächenartig dort aus, wo die Erde brach liegt, so auch im Gemüsebeet oder im Blumentopf.


Erkennungsmerkmale

Vogelmiere ist eine Zeigerpflanze für stickstoffhaltigen Boden. Wo es ihr gefällt, breitet sie sich teppichartig aus. Der Stängel ist dünn, weich und rund. Am Stängel gibt es eine Reihe mit Härchen, die sogenannte Haarlinie. Die Blätter sind oval und spitz. Sie werden bis zu 3 cm groß Die Blüten sind nur wenige Millimeter groß und weiss. Ein eindeutiges Erkennungsmerkmal auch gegenüber dem leicht giftigen Ackergauchheil ist die Haarlinie. Ausserdem hat der Ackergauchheil orange Blüten und kantige Stiele.




Sammeln

Ganzjährig aber am besten im Winter Blätter, Blüten, Knospen, Samen, Triebe mit der Schere abschneiden sodass die Wurzeln nicht mitkommen. In heissen Sommern findet man die Vogelmiere nicht.


Vermehrung für den eigenen Garten

Sie wird sich wohl an geeigneten Plätzen schon selber aussähen.


Aufbewahren

Die Vogelmiere ist samenreich und vermehrt sich stark. Sie ist praktisch überall heimisch und praktisch das ganze Jahr ausser in heissen Sommern sammelbar. Will man sie dennoch aufbewahren, kann man das als Kräuterpaste tun


Verwendung

Vogelmiere ist nährstoffreich und enthält die Vitamine A und C und B-Vitamine sowie Mineralien und Spurenelemente. Da sie fast ganzjährig zu sammeln ist, gilt sie seit Jahrhunderten als Stärkungsmittel oder wurde als mineralstoffreiches Tonikum für lange Schiffsreisen verarbeitet. Sie ist auch ein gerngesehenes Futter für Zug-Vögel.

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