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  • AutorenbildClaudia

Sommerliche Kräuterbutter

Aktualisiert: 4. Feb. 2021




Das todsichere Rezept:


| eine Handvoll Blüten und Blätter vom Wiesensalbei | eine Handvoll Blüten und Blätter vom Dost (wilder Mayoran) | eine Handvoll frische Tannenspitzen| 100 g Butter | Meersalz | Pfeffer aus der Mühle | Die Kräuter sehr klein schneiden. Inzwischen die Butter aus dem Kühlschrank nehmen, damit sie weich wird. Die Kräuter, Salz und Pfeffer mit der Gabel gut mit der Butter vermischen.  Die Kräuterbutter auf ein genügend grosses Stück Klarsichtfolie geben. Mit Hilfe der Folie die Butter zu einer Wurst formen und danach wieder im Kühlschrank hart werden lassen.


Wozu der Aufwand?


Tatsächlich ist es im Mai/ Juni überhaupt kein Aufwand die Kräuter zu sammeln. Wenn man beginnt sich danach umzusehen bemerkt man bald, dass die Tannenspitzchen, der Wiesensalbei und der Dost bei uns in der Schweiz an unglaublich vielen Orten in grossen Mengen zu finden sind. Ich persönlich schätze ausserdem eine selbstgemachte Kräuterbutter aus lokalen natürlichen Zutaten und ohne chemische Zusätze sehr.

Wie kam's zu dem Rezept?

Frühsommer im Engadin. Die Wiesen leuchten gelb und violett. Von Nahem betrachtet zeigten sich ganze Teppiche von Wiesensalbei.  Wir wollten endlich mal wieder ein ausgezeichnetes Cote de Boeuf vom Hatecke geniessen.  Für eine dieser rauchigen Steaksossen ist das Fleisch ja zu schade. Aber mit dem zarten Wiesensalbei und dem feinen Dost müsste es eigentlich passen. Glücklicherweise ist das auch die Zeit der Tannenspitzen. Die sorgen für die Säure, sodass man nichteinmal Zitrone braucht. Selbstverständlich habe ich die Butter mehrfach versucht und immer wieder die Mengen geändert, bis endlich eine nicht nur optisch ansprechende sondern geschmacklich perfekt zum Fleisch passende Kräuterbutter entstanden war.


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