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  • AutorenbildClaudia

Winter blues Tee

Aktualisiert: 20. Feb. 2021


Ein Rezept für einen Kräuter- Tee mit eigener Melisse, Minze und Ingwer der gegen Winterblues hilft und erst noch hübsch verpackt ist.
Winter blues Tee

Das todsichere Rezept:

für ein 1.5 dl Glas:

1 dl getrocknete Zitronenmelisseblätter | 0.5 dl getrocknete Pfefferminzblätter | 1 EL geriebener getrockneter Ingwer


Ein 1.5 dl Konfitüreglas | 1 Dekokerze | 1 kleine Weihnachtsbaumkugel oder andere Dekoration | Engelshaar oder Glitzerwatte


Für den Tee alle Zutaten im Glas mischen. Dieses verschliessen und mit der Dekokerze, der Weihnachtskugel und dem Engelshaar dekorieren. Am besten geht‘s mit einer Heissleimpistole.


Und damit es wirklich klappt noch einige Tipps zu den Kräutern:


Ich verwende nur Selbstbezogene. Wobei ich die Kräuter nur an einem trocknen Morgen im Sommer ernte.

Melisse sollte übrigens am Abend vor der Ernte gegossen werden und vor dem Trocknen von den Stängeln befreit werden. Minze ist nicht so heikel. Aber es gibt unglaublich viele Arten und es lohnt sich bei einem grossen Gärtner (bei uns wäre das zum Beispiel der Wyss) proberiechen zu gehen bevor man sich für eine Art entscheidet.

Kräuter trockne ich auf einem Gitter oder Haushaltspapier. Sie sind trocken, wenn sie beim Zusammendrücken knistern und brechen.


Den Ingwer kaufe ich Bio und schneide ihn in der Hälfte (quer) durch. Dann lasse ich ihn ein paar Tage trocknen bevor ich ihn raffle. Und danach lasse ich ihn wieder trocknen, wobei ich ihn ab und zu durchschüttle um zu Lüften.


Und wem das zu aufwändig ist, findet die Kräuter in Bioqualität zum Beispiel in der Drogerie.


Wozu der Aufwand?


Besonders jetzt in der Coronazeit wo wir alle zuhause sitzen sollten ist es doch schön sich durch eine Tasse Tee bei Kerzenschimmer, zu einem Buch oder Film über die Unsäglichkeit der Situation hinwegzutrösten.


Ich finde es auch ganz besonders schön, für alle die ich gerne habe, etwas selber zu machen, während ich an sie denke.

Sozusagen wegen der Macht der positiven Gedanken.

Wie kam's zu dem Rezept?


Die Geschichte ist schnell erzählt. Ich liebe Tee. Und ich liebe Kräuter. Und es war Vorweihnachtszeit.


Wie jedes Jahr hatte ich auch dieses Jahr die Erde meiner Blumentöpfe umgegraben und frischen Kompost darauf gegeben. Ich hatte die Kräuter geschnitten und wachsen lassen, ich hatte sie gegossen und schliesslich trocknen lassen.


Ab und zu öffne ich jetzt die Gläser in denen ich diese Kräuter aufbewahre und rieche daran. Jetzt wo es kalt und trüb ist, finde ich, bringt das den Sommer zurück.


Ich trinke auch ganz furchtbar viel Tee. Besonders gerne habe ich Zitronenmelisse die so wunderbar nach Zitrone duftet und die wie ich gelesen habe, beruhigend und angstlösend wirkt. Das ist doch genau die richtige Pflanze für den Coronablues.

Geschmacklich finde ich, passt Minze gut zu Zitronenmelisse. Sie duftet frisch und sommerlich. Sie wirkt zwar nicht angstlösend aber doch entkrampfend.

Ingwer schliesslich gibt eine angenehme Schärfe. Er riecht für mich irgendwie winterlich. Ausserdem wirkt er gemäss einigen Quellen antiviral und soll das Immunsystem ankurbeln. Was also besseres könnte ich trinken, wenn ich mich vor einem Virus fürchte?


Es war also Vorweihnachtszeit und ich suchte nach einem passenden Geschenk. Die Teemischung war mir schnell klar, aber wie wollte ich mein Weihnachtsgeschenk verpacken? Rote Papiertütchen mit Zellophanguckloch hatte ich letztes Jahr verwendet. Ausserdem fand ich, sollte es dieses Jahr etwas feierlicher sein. Und so liess ich mich von den Osterhasen inspirieren. Irgendjemand hatte Hasen auf Konfitürengläserdeckel geklebt und diese dann mit Pastellfarben bemalt. Das hatte richtig toll ausgesehen. Ich finde die Version mit der Kerze sieht auch ganz hübsch aus! Und wenn man einfach nur ein Teelicht und etwas Glitzerwatte nimmt, eignet sich die Verpackung auch als Geschenk ausserhalb von Weihnachten.



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